Erkennungsmarken als Notfallmarken

Ursprünglich wurden Erkennungsmarken bei Soldaten verwendet, um diese im Todesfall identifizieren zu können oder um bei einer schweren Verletzung schnell wichtige Basisinformationen über die Betreffenden zu erhalten. Wichtiger Faktor war dabei beispielsweise die eingeprägte Blutgruppe. Heute werden Erkennungsmarken – zumindest im alltäglichen Gebrauch – vorwiegend lediglich als schickes Modeaccessoire verwendet. Nur die Wenigsten machen sich darüber Gedanken wie dieser Trend auch praktisch sinnvoll genutzt werden kann. Die um den Hals getragene, auf den ersten Blick optisch ansprechende Hundemarke, hat nämlich eigentlich wesentlich mehr Potenzial. So können darauf eingeprägte wichtige gesundheitliche Informationen über den Träger im Ernstfall sogar Leben retten. Ein Unfall ist schließlich schnell passiert. Den Rettungssanitätern und den Ärzten im Krankenhaus stellen sich dann meist folgende Fragen: Welche Allergien hat das Unfallopfer? Gegen welche Krankheiten ist es geimpft? Was ist seine Blutgruppe und wer muss kontaktiert werden? Kontaktdaten, Allergien, Impfungen und Blutgruppe können den Sanitätern bei Ohnmacht des Unfallopfers so helfen schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen. In solch einer Situation, in der jede Sekunde zählt, kann die schicke Hundemarke schnell zum Lebensretter avancieren. Die Erkennungsmarke als Notfallmarke zu nutzen ist also eine echte Alternative zu eingravierten Zitaten, Glückwünschen oder sonstigen Gravuren und hat zudem noch einen überaus praktischen Nutzen.

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